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Donnerstag, 16. Juni 2016

Der Tag an dem die Flut kam.....

Jetzt ist es bereits 16 Tage her, daß ich (wahrscheinlich) den Schock meines Lebens hatte.
An diesem Tag hatte es schon den ganzen Vormittag geregnet. Ziemlich heftig sogar. Irgendwie anders als sonst. 
Ich war in der Arbeit. In meinem kleinen Lädchen. Ich saß an der Nähmaschine, machte Kundenaufträge fertig, ließ meine Gedanken kreisen..... Am Abend wollten mein Mann und ich Essen gehen. Es war unser 10. Jahrestag. Ich freute mich schon auf den Abend, da wir sowieso viel zu wenig Zeit miteinander verbringen...... Ich dachte drüber nach, was ich mir wohl bestellen würde. Dann sah ich wieder aus dem Fenster. Ich dachte mir, jetzt darfs dann mal aufhören, denn die ganze Straße war schon sehr mit Pfützen übersäht. Hinten raus im Hof gehts raus zu einem kleinen Garten, der an einem extremen Steilhang mit vielen, riesen Bäumen endet. Wenn ich an meinem Schreibtisch sitze, kann ich raus zu dem Hang sehen. Ich sah schon sehr viel Wasser dort runterkommen und ging hinten zur Türe raus um nachzusehen. Die Regenrinnen liefen schon über und zwischen meinem Lädchen und dem Nachbarhaus, das nur ein paar Zentimeter daneben steht, befindet sich ein Gulli, der schon total verstopft war und schon eine große Pfütze bildete. Ich dachte nur, Mensch jetzt wird´s aber knapp, nicht dass mir das alles ins Büro rein läuft. Ich dachte, wird schon nichts schlimmes passieren, und ging wieder rein. Dann hab ich wieder ein paar Bestellungen im Onlineshop bestätigt, nachgesehen ob der Stoff noch da war..... vorne zur Eingangstür rausgeschaut...... gesehen dass die Rinnen zum Bürgersteig hin schon ziemlich voll mit Regenwasser waren...... es war aber noch klares, sauberes Wasser, und auf dem Gehweg war es noch nicht, stand aber schon knapp an der Kante. 
Also ging ich wieder rein, setzte mich wieder an die Hose, die ich kürzen sollte. 
Ungefähr 5 Minuten später kam eine Kundin/Bekannte rein und schrie: "Sandra, Sandra!!!! Schnell schau!!!!". Ich dachte, was ist denn jetzt los? Dann schauten wir zur Türe raus und eine gewaltige, braune Welle bahnte sich ihren Weg durch den ganzen Marktplatz. Erst noch auf der anderen Seite und dann auch in der Mitte, dann floß es zu uns rüber. Bis zur Gehsteig-Kante..... ich dachte nur, ich muss ein Foto machen für meinen Mann, damit er sieht was hier los ist..... keine Ahnung warum ich das dachte..... Dann schoß mir in den Kopf "oh Gott, was ist wenn diese Brühe hier rein läuft?" Ich schnappte instinktiv (immer noch mit dem Tablet in der Hand, mit dem ich eigentlich fotografieren wollte) ein paar Stoffballen, die direkt auf dem Boden waren und schmiss sie auf den Zuschneidetisch..... dachte kurz: was soll/kann ich noch retten??..... Mein Herz schlug mir bis zum Kopf hinauf...... ich konnte kaum atmen. Ich fühlte mich wie nach einem Marathon-Lauf..... mein Puls war bestimmt über 200...... ich konnte meinen Herzschlag in den Augen spüren..... Wir standen nur da und schrien...... was soll ich machen? was soll ich machen??? Wir müssen was vor die Türe stellen!!!!! Aber was????? Nein, die Stoffballen will ich nicht nehmen, die gehen doch kaputt???? Und kosten so viel Geld????..... ich hatte nichts, was ich hinstellen oder legen konnte, um das Wasser aufzuhalten. Dann kam das erste braune Wasser auch schon herein...... Meine Kundin musste weg, ihre Kinder holen...... sie hat es wohl gerade noch zum Auto geschafft, bevor die wirklich große Welle kam...... Sekunden später schoß das Wasser schon in Strömen herein.... ich fühlte mich wie gelähmt, habe kaum Luft bekommen....... ich dachte kurz drüber nach, was ich mit nach oben nehmen soll.... Telefon..... ich brauch das Telefon...... und den Laptop..... meine Fotos.... meine ganzen Erinnerungen..... ich riß den Laptop aus der Steckdose und dachte noch kurz: "Oh nein!!!! meine Nähmaschinen sind alle noch an!!! Und die Mehrfachsteckdosen alle am Boden unten..... Ich hab noch kurz überlegt sie alle auszumachen und auszustecken, aber es war schon zu spät. Das Wasser kam bereits ins Büro gelaufen..... also lief ich mit Telefon und Laptop nach oben in den ersten Stock..... bereits auf der Mitte der Treppe sah ich eine gewaltige Welle in den Flur schießen. Es wurde laut. Sehr laut. Ein Rauschen und Blubbern...... als ob man eine Kajackfahrt in einem Wildwasserkanal machen würde. Mein Herz klopfte immer noch als ob ich grad einen Sprint hingelegt hätte. Ich hatte Mühe richtig zu atmen...... ich lief immer auf und ab, sah oben zum Fenster raus, sah mein Auto und viele, viele andere im tiefen Wasser stehen, wackelnd, als ob es gleich davonschwimmen würde...... das Wasser bis zu den Scheibenwischern..... dann dachte ich nur: Oh Gott, ich kann mir doch kein neues Auto leisten..... wie soll ich dann zur Arbeit kommen? Noch gar nicht begriffen, dass ich jetzt eigentlich keine Arbeit mehr hab........ Ich hatte totale Panik, dachte nur, beruhig dich, dein Blutdruck....... mir wurde ganz schwindelig und schwarz vor den Augen..... ich musste mich hinsetzten...... ich saß kurz am Boden....... hab versucht ruhiger zu atmen..... meinen Kreislauf in Griff zu kriegen..... was soll ich jetzt tun? Meinen Mann anrufen...... ich hab nur ins Telefon gebrüllt, ich konnte nicht normal sprechen...... ich schrie nur: Wasser!!!!!! es ist überall Wasser!!!!  alles ist kaputt,, ich habe nix mehr, gar nix mehr........ mein Auto, mein Auto....... er ist sofort losgefahren, nichts ahnend wie gefährlich das eigentlich war. Denn er arbeitet in Simbach, das von der Flut nur Minuten später so gewaltig getroffen wurde, wie es schlimmer nicht sein könnte. 
Ich hörte im Hintergrund nur das Rauschen des Wassers. Draussen hatte sich der Pegel schon beruhigt. Das Wasser floss ein bisschen ruhiger durch den Marktplatz. Ich sah aus dem Fenster schwimmende Wollknäuel...... das waren mal meine....und  durch alle Türen drückte die braune Brühe in meinen Laden, das Lager, das Badezimmer, den Flur..... ich dachte, ich muss das jetzt filmen.... vielleicht muss ich jetzt sterben weil das alte Haus einstürzt und den Wassermassen nicht standhält..... irgendjemand muss dann ja sehen, was mit mir passiert ist..... oder vielleicht muss ich das für die Versicherung festhalten? Vielleicht zahlen die dann? Viele verschiedene Gedanken stießen mir durch den Kopf...... der Strom, ich musste den Strom abstellen.... verzweifelt suchte ich irgendeinen Hauptschalter im Sicherungskasten, der sich im ersten Stock befindet. Ich konnte keinen finden...... meine Hände zitterten ganz furchtbar......total panisch drückte ich einfach alle Schalter nach unten, in der Hoffnung, dass unten kein Strom mehr ist, wo das Wasser stand..... aber das Licht brannte im Büro noch...... ich konnte keine Sicherung mehr finden...... ich ging mit dem Handy die Treppe runter.... plötzlich fiel das Licht aus..... es war dunkel.... total dunkel...... als ob es Nacht wäre, Aber es war Mittag....... tausend Gedanken...... dann fiel mir meine Tochter ein, die ich gerade abholen sollte..... Oma.... ich muss Oma anrufen...... Oma muss die Kinder holen..... ich hab nur noch ins Telefon gebrüllt..... ich konnte keinen klaren Satz mehr fassen....... dann ging ich wieder runter, sah das Wasser aus der Bürotüre schießen........ beim Aufmachen der Türe dachte ich noch, lass mich jetzt keinen Stromschlag kriegen..... und oh Gott, meine Stoffe..... meine schönen Stoffe...... und meine Maschinen.... ich kann mir doch keine neuen Maschinen kaufen.....hoffentlich gehen die noch...... dann lief ich durch mein kleines Lädchen, eiskaltes, dreckiges Wasser bis fast zu den Knien.... ich hab es nicht gespürt...... ich lief zur Türe um sie wieder zuzumachen, damit nicht noch mehr Wolle davon schwimmen würde...... es roch komisch nach Erde....... dann gingen die Sirenen los...... ich lief wieder nach oben um aus dem Fenster zu sehen.... überall Menschen am Fenster...... ich hab nur noch geheult..... ich war total panisch..... hab gezittert, alles hat mir weh getan..... war klatschnass von unten bis oben...... die ersten Feuerwehren trafen ein.... konnten aber noch nicht durch den Marktplatz fahren, weil das Wasser noch stand.... Oma ruft an.... den Kindern geht es gut, sie sind jetzt zu Hause.... erstes Aufatmen. Das war das wichtigste. Mein Herzschlag ging etwas runter..... dann dachte ich, ich muss ja die Türe unten wieder aufmachen, damit das Wasser wieder rausfließen kann..... also ging ich wieder runter weil ich sah dass draussen das Wasser langsam weniger wurde. Ich machte die Türe auf, sah ein Schnitzel mit Zitrone vorbeischwimmen........ Flaschen, Zigarettenschachteln........ Müll, Äste.......... ein paar Wollknäuel von mir..... ein paar schöne Kosmetiktäschen schwammen auch davon, liebevoll bestickt mit Carlitos, meinem Lieblingszwerg, und ich dachte kurz darüber nach, ihnen nachzulaufen und sie zu retten....... der Gedanke war aber nur sehr kurz..... 
Zwischendrin bin ich immer wieder mal hoch zu meinem Laptop, Fotos posten.... es war mir ein unglaubliches Bedürfnis, der Welt mitzuteilen, was hier gerade geschieht. Keine Ahnung warum, aber ich musste es einfach tun...... viele Nachrichten..... viele Reaktionen, wie es mir geht...... dann keine Sirenen mehr, Stromausfall.... Telefon war weg... Handy ging noch kurz, dann nicht mehr.... dann schon wieder.....dann unglaublicher Durst, ich hatte plötzlich so arg Durst..... ich wusste auf dem Bügelbrett steht noch meine Flasche von heute Vormittag...... wieder runter durch das Wasser.... das Bügelbrett war weg.....ich dachte mir noch, nein aus dem Wasserhahn kannst du jetzt bestimmt nichts trinken.... dann hab ich weitergesucht und auf dem Regal noch eine Wasserflasche gefunden..... Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr..... ich hab sie nicht verstanden..... irgendwas von im oberen Bereich der Häuser bleiben? Ich verstand nix..... das Wasser war so laut...... dann kam mein Mann mit dem großen Traktor, denn mit dem Auto haben sie ihn gar nicht reingelassen nach Tann..... ich weiß gar nicht mehr was er gesagt hat...... es lief alles ab wie in einem Film..... als ob ich gerade im Kino sitze und einen unglaublichen Film ansehen würde. Ich stand total neben mir. Ich dachte nur noch, das war´s jetzt mit meinem Traum..... ein Jahr lang konnte ich ihn ausleben, und jetzt war´s das..... ich kann das alles niemals bezahlen...... ich war total geschockt. Dann lief das Wasser langsam ab...... übrig blieben ein paar Pfützen und glitschiger, ekliger, schleimiger Schlamm, der sich in jeder Ritze und in jeden Regalboden meines Ladens breit gemacht hatte. Überall verstreut nasse, dreckige Wollknäuel, braungefärbte, durchtränkte Stoffballen..... Geschenke, die keine mehr waren...... Müll der nicht von mir war..... Zigarettenstumpen, Essensreste, leere Flaschen von denen ich nicht weiß, wo die her kamen..... eine tote Maus, ein toter Vogel......viele Spinnen und Käfer......Dreck, überall Dreck....... 
Ich konnte mich nicht bewegen...... ich saß da und schaute ins Leere....... ich konnte nicht begreifen, dass das alles jetzt wirklich passiert war. 
Draussen war das Wasser schon wieder weg.... viele Feuerwehren kamen jetzt und haben mit dem Schlauch den Schlamm weggespült. Der Marktplatz war kurze Zeit später schon wieder sauber. Als ob nie was gewesen wäre....... jetzt konnte ich mir noch weniger vorstellen, dass das alles gerade wirklich passiert war. 
In der Zwischenzeit die schlimmen Nachrichten aus Simbach..... sie hat es noch viel schlimmer getroffen..... meterhohes Wasser, zerstörte Häuser, tote Menschen...... viele Vermisste...... keine Straßen und Brücken mehr.... ich fühlte mich wie in einem schlechten Horrorfilm..... viele Verwandte und Bekannte, die jetzt kein Zuhause mehr haben, alles verloren haben...... oh Gott, das darf nicht wahr sein..... hoffentlich erwache ich gleich aus diesem Albtraum..... ich bin aber nicht aufgewacht. Es war echt........
Kurze Zeit später kam auch schon mein Schwager, der extra schnell einen Naßsauger gekauft hat, bevor es keinen mehr zu kaufen gibt und hat sofort angefangen, den Schlamm wegzusaugen. Als hochwasser-erfahrener Passauer wusste er wohl, dass das schnell gehen muss, bevor es zu stinken anfängt. Grad mal 1-2 Stunden später war drinnen der Boden schon vom gröbsten Schlamm befreit, und mein Mann und meine Schwägerin haben geputzt was grad so ging. Ich saß immer noch nur da und konnte mich kaum bewegen..... ich hab meine nassen Wollknäuel eingesammt. Ich dachte ich muss sie vielleicht zählen...... warum auch immer.... es waren über 600 Stück, bei 600 hab ich aufgehört zu zählen, weil es mir sinnlos erschien. Wir haben sie dann in Wannen nach draussen gestellt, vielleicht wollte sie ja jemand haben und waschen..... keine Ahnung..... als spät am Abend dann der gröbste Dreck bereits geputzt war und alles kaputte und nasse weggeräumt sah es gar nicht mehr so schlimm aus...... völlig fertig und kaputt sind wir dann um halb elf nach Hause gefahren. Am nächsten Morgen sind wir gleich wieder rein und ich dachte noch ganz naiv, naja nochmal ein bisschen putzen und viellicht wirds dann schon wieder..... aber als wir reingingen und aufs Laminat traten hat es immer nur "pffft, pffft, pffft" gemacht. Tja, der alte Teppichboden unterhalb hatte sich natürlich komplett mit Wasser und Schlamm vollgesogen. Jetzt war klar, dass ALLES raus musste, bevor es zu schimmeln begann. Ich war wieder völlig am Boden zerstört. Ich wusste gar nicht, wo wir als erstes überhaupt anfangen sollten. Im Lager stand noch das Wasser und der Schlamm, alle Kartons und Kisten die da standen waren voll mit der ganzen Kacke. Alles eingelagerte Winter- und Weihnachtszeug war kaputt. Ich wollte nicht mehr. Ich wollte aufgeben. Ich hatte gar keine Kraft und keinen Plan mehr. Aber ich kam gar nicht viel zum Nachdenken oder zum Verzweifeln, dann es kamen sehr schnell viele Helfer, die einfach alles einpackten und nach oben schleppten, was überlebt hatte und trocken geblieben ist. Auf nur einen Tag war der ganze Laden leer geräumt und die Regale abgebaut. So schnell konnte ich gar nicht schauen...... Ich war immer noch am zweifeln, ob ich das alles noch mal von vorne durchmachen möchte. Erst vor einem guten Jahr haben wir hier alles komplett renoviert und neu eingerichtet. Mit viel Aufwand, Zeit, Liebe und Herzblut. Nun ist alles kaputt......... schaffe ich das alles nochmal von vorne???? 

Aber dann kamen sehr schnell viele Hilfsangebote. Vor Ort helfende Hände, mit einem Elan, um den ich neidig bin, viele tröstende Worte, verrückte Näh-Hühner, die plötzlich Geld für mich sammelten, meine Nähkolleginnen die ich zum größten Teil nur aus Facebook oder Blogs kenne, die sich für mich und meinen Ponyhof einsetzen, damit er gerettet werden kann. Ich saß da und hab nur geheult weil ich es nicht fassen konnte, wie groß die Solidarität war/ist. Alle wollten und wollen mithelfen, dass ich meinen Laden wieder aufbauen kann. Viele kleine Spenden, die zusammen ein Großes ergeben, mehrere größere Spenden, die mich sprachlos machten, ein paar Lieferanten, die mich mit kleineren, oder auch unglaublich großzügigen Gutschriften überraschten....... meinem Nähpark, der alle meine Maschinen durchcheckt und repariert......
Ich bin echt geplättet......
Also MUSS es einfach weiter gehen.

Ich sage einfach nur DANKE an alle, die mich unterstützt haben und noch unterstützen werden.

Ihr seid der Wahnsinn!!!  Ohne Euch würde es den Ponyhof definitiv NICHT mehr geben!
Und wenn ich jetzt noch ein bisschen staatliche Unterstützung bekomme, wird alles wieder gut. 

Jetzt heißt es erst mal abwarten bis alles trocken ist und renovieren. Vielleicht schaff ich es, dass nächste Woche sogar der Online-Shop schon wieder läuft..... ich bin dran.... schließlich kommen die nächsten Tage viele schöne Stoffe, die ich zum Teil schon vor Wochen/Monaten geordert habe, die wollen ja verkauft werden. Dann hoffe ich noch, dass mein alter Elan wiederkehrt.... denn ein wenig überwiegt hier noch die Fassungslosigkeit über dieses gewaltige Ereignis.... 

Ich denke wir alle hier in diesem Landkreis könnten jetzt endlich ein paar Sonnenstrahlen gebrauchen, sowohl wettertechnisch, als auch seelisch.


Danke für´s bis-zum-Ende-lesen.

Euer
kuschelsterndal

Kommentare:

  1. Hey, mir fehlen echt die Worte. Beim Lesen habe ich die ganze Zeit die Luft angehalten. Das ist alles so furchtbar. Aber Du wirst es schaffen, Du hast den Elan, die Kraft von vorn anzufangen, da bin ich mir sicher. Ich drücke Dich virtuell. LG Sandra

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  2. Ohhh Sandra,

    ich musste gleich noch einmal mitweinen und bin jetzt noch mehr erschüttert, als ich es nach den ersten Meldungen von Dir auf FB war. Ich hoffe und wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Dein Traum von Deinem Ponyhof nicht ausgeträumt ist, dass Du die Kraft hast, alles wieder aufzubauen und hoffe mit Dir, dass Du staatliche Hilfen bekommst.

    Fühl Dich ganz feste gedrückt
    Sandy

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  3. Mir stehen hier die Traenen in den Augen.
    Du wirst die Kraft und den Mut haben wieder von Vorn anzufangen.
    Schade ist es, dass man in den Medien hier kaum noch etwas davon berichtet wird. Es sind so viele Menschen die das Schicksal wie dich hart getroffen hat.

    Ich drueck dich unbekannterweise.
    Liebe Grueße!

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  4. Ach Sandra, bei deinen Worten stehen mir auch schon wieder die Tränen in den Augen. Es war so ein Albtraum und diese Panik die man verspürt, wünsch ich echt keinem. Ich war mit meiner Schnecke im Haus eingesperrt, weil unsere Straße ein reißender Fluß war und musste durchs Fenster zusehen, wie meine Eltern versuchten das Wasser zumindest vom Erdgeschoss fernzuhalten.
    Ich freu mich so sehr mit dir, dass du deinen Ponyhof wieder aufbauen kannst. Auch meine Schnecke freut das sehr. Sie hatte schon Angst, wo ich denn sonst in Zukunft die Stoffe für ihre Klamotten her bekomme. :-)

    Weiterhin viel Kraft!

    Liebste Grüße
    Susi

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  5. Da kommen einem wirklich die Tränen :( Diese Hilflosigkeit mit derer man dem Ganzen gegeüber steht. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Du wirst es schaffen !
    Liebe Grüße
    Kathrin

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  6. Ach Sandra, ich weiß gar nicht was ich dazu noch sagen soll !!?? Mir standen beim Lesen wirklich die Tränen in den Augen. Es war für mich quasi das erste mal, dass ich so eine Katastrophe irgendwie hautnah miterlebt habe und das ja auch nicht wirklich persönlich, sondern es war deine detaillierte und zeitnahe Schilderung via FB ...... und es hat mich ganz arg berührt!!!!! Vergleichbare Berichte der letzten Jahre in den Nachrichten schockierten mich zwar, waren bislang aber auch immer sehr anonym für mich. Ich drück dich einfach mal ganz virtuell !!!! Wenn mich mein Weg mal in eure Ecke führt komme ich auf jeden Fall rein und mache das auch in echt!! Halt die Ohren steif, du schaffst das!!!!!!
    Ganz liebe Grüße,
    Maike

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  7. Romy _Sommerfrische_16. Juni 2016 um 17:02

    Liebe Sandra, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass wieder alles gut für Dich und Deinen Ponyhof wird - ganz viel Mut, Kraft und gute Wünsche schicke ich Dir - ich hoffe, Du packst das mit der Unterstützung so vieler toller Menschen bei Dir vor Ort - so hat selbst ein so schreckliches Ereignis noch einen Funken Gutes mit sich gebracht.... Alles Liebe für euch! (ich wisch mir jetzt mal das Tränchen aus dem Auge und schlucke den Kloß im Hals runter...) Romy

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  8. Puh, da wurde mir beim Lesen ganz anders.Als Außenstehender kann man sich so ein Erlebnis gar nicht vorstellen, bisher waren "solche Flutkatastrophen" ja immer weit weg, aber in diesem verregneten Juni ist man auch im beschaulichen Deutschland nicht emhr sicher...

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft beim Weitermachen und freue mich für dich, dass du so viel Unterstützung bekommen hast.

    Ganz liebe Grüße,
    Corina

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  9. Das alles ist einfach unvollstellbar! 2013 waren Teile unserer Stadt such überschwemmt... aber es war "nur" klares Wasser und das war schon ziemlich heftig! Aber was Ihr da grade durchmacht über steigt einfach alles! Ich wünsche Euch ganz viel Durchhaltevermögen!!! Ich hoffe, dass Ihr weiterhin viele helfende Hände und jegliche Unterstützung bekommt!
    Wer nicht vor Ort helfen kann... es gibt auch Spendenkonten!
    Viele Grüße von Margit

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  10. Wir haben das alles mit riesigem Entsetzen in den Medien verfolgt. Bei uns gab es ja 2013 und 2002 katastrophale Hochwässer. Da kamen die "alten" Bilder wieder hoch. Doch das Leben geht weiter, Du schaffst das. Ganz bestimmt. Ganz viel Kraft und Erfolg.
    LG Silvi

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  11. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll! Ich hab Tränen in den Augen und Deine Geschichte geht mir so unendlich nah!
    Ich wünsch Dir alles Gute und dass Du bald wieder mit Freude an die Arbeit gehen kannst!!!

    Alles Liebe
    Christiane

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  12. Sandra ich fühle mit Dir- es ist einfach der Wahnsinn was da im Rottal Inn passiert ist! Am Tag vorher waren die Strickmädels noch bei dir und es muss unendlich lustig gewesen sein. Bitte sag Bescheid wenn wir was für dich tun können. Ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen sendet dir Elvira Dittler

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